Studieren Sie Tiermedizin auf Englisch, an der Forstwirtschaftlichen und Veterinärmedizinischen Universität Sofia

  • Test in elementarem Englisch
  • Studiengebühren €4,500 pro Jahr
  • Eintritt jeden Oktober
  • Weltweit voll anerkannter Studienabschluss, auch an international anerkannten Instituten
  • Niedrige Lebenskosten, ca. €6.890 pro Jahr
+Universität

Die Universität für Forstwirtschaft in Sofia wurde 1925 gegründet und ist eines der ältesten Bildungsinstitute in Bulgarien. Die Universität besteht aus sechs Schulen (Veterinärmedizin, Forstwirtschaft, Forstindustrie, Ökologie und Landschaftsarchitektur, Agronomie und, schließlich, Industriemanagement) unter ihren 30 Abteilungen, und zwei Forstwirtschaft-Ausbildungs- und Forschungszentren. Sie liegt in der Nähe der Dörfer Yundola („Yundola Ausbildungsstätte und Experimentelles Forstrevier“) und Barzia („Petrohan Ausbildungsstätte und Experimentelles Forstrevier) eine Ausbildungszentrum mit Versuchs-Feldstation in Vrazhdebna, einer Vorstadt von Sofia („Die Vrazhdebna Ausbildungs- und Experimentierzentrum Feldforschung“). Die Universität beschäftigt 51 angesehene Professoren und hat mehr als 700 Studenten. Es bietet mehrere Grund- und Aufbaustudiengänge sowie Promotionsprogramme an und wartet mit der Gelegenheit zu lebenslangem Lernen auf. Ebenfalls vorhanden ist eine moderne Bibliothek mit mehr als 100´000 Titeln einschließlich Büchern, Dissertationen, Doktorarbeiten und berühmten wissenschaftlichen Zeitschriften. Das Bibliothekspersonal sorgt dafür, dass Besucher das finden, was sie suchen. Die Universität für Forstwirtschaft in Sofia steht in bester bulgarischer Tradition und verknüpft diese mit vielversprechenden modernen Einrichtungen. Zukünftige Forstwirtschaft-Studenten tun gut daran, die Universität für Forstwirtschaft in Sofia für eine der besten in Osteuropa halten, da es auf der Basis eines humanitären Wertesystems gegründet wurde und als Hauptziel die Ausbildung zukünftiger Wissenschaftler hat. Im Weitern ist die Tatsache, dass die Universität im Stadtzentrum liegt, von entscheidendem Vorteil: Sofia ist eine rundum moderne Stadt mit zahlreichen wichtigen Denkmälern und offeriert gleichzeitig Produkte und Serviceleistungen zu erschwinglichen Preisen, was hohe Lebensqualität sichert.

+Studienprogramm

Veterinärmedizin wird ausnahmslos auf Englisch unterrichtet. Das Studium dauert 5,5 Jahre, 10 Semester akademische Ausbildung (5 Jahre), welche in einem Semester Praktikum an angegliederten Kliniken und Krankenhäusern kulminieren. Die ersten drei Jahre konzentrieren sich auf die Grundlagen präklinischer und para-klinischer Fähigkeiten und nach dem dritten Jahr mehr auf klinischer Praxis. Zusätzlich beinhaltet das dritte Jahr ein obligatorisches Sommer-Praktikum und das vierte Jahr ein klinisches Praktikum. Im fünften Jahr wird auch ein Schwerpunkt auf artenbezogene Ausbildung gesetzt, und die Studenten haben die Gelegenheit, in mobilen Kliniken zu arbeiten, um mehr Praxiserfahrung zu erhalten. Das letzte Semester umfasst ein praxisbezogenes Programm, nach dessen Abschluss die Studenten die Staatsexamen erfolgreich ablegen müssen. Die Absolventen erhalten daraufhin den Magister in Veterinärmedizin, welcher sie berechtigt, in allen EU-Ländern und im übrigen Ausland zu praktizieren. Es entscheidet sich jedoch eine große Anzahl an Absolventen für ein Aufbaustudium in Bulgarien, da die Lebenskosten niedrig sind und die Nachfrage nach Spezial-Veterinärmedizinern im Agrarsektor Bulgariens und der Nachbarländer groß ist. Ebenfalls kann ein staatliches Förderprogramm beantragt werden. Veterinärmedizin-Absolventen bulgarischer Universitäten stellen einen großen Prozentsatz der Tierärzte in Großbritannien dar, während dieser in den USA und Kanada ständig ansteigt.

+Gebühren – Kosten
Programm Programmbeginn Jährliche Gebühren (€)
Veterinärmedizin Oktober 4,500
Lebenshaltungskosten Monatlich (€) Jährlich (€)
Miete (Privatunterkunft) 150-300 1,800-3,600
Lebensmittel 200 1,800
Bücher - 400
Elektrizität und Gas 50 450
Wasser 10 90
Kabelfernsehen / Internet 20 240
Öffentlicher Verkehr 20 180
Insgesamt 450-600 4,960-6,760
+Zulassung

Kandidaten müssen einen Test in elementarem Englisch ablegen und die untenstehenden Dokumente einreichen:

Ausgefülltes Anmeldeformular mit kurzem Lebenslauf des Bewerbers und Angabe des gewünschten Studienfachs

  1. Von ausländischen Bewerbern wird eine zertifizierte Übersetzung ihrer Sekundarstufe II-Abschlussprüfungen verlangt, inklusive eines ergänzenden Dokuments, welche Anwesenheitsnachweis und Abschlussnoten bescheinigen, begleitet von Auflistung der akademischen Laufbahn
  2. Ein Dokument, das von der zuständigen Behörde herausgegeben wurde, welches bescheinigt, dass der Bewerber Zutrittsberechtigung zu Universitäten und Höheren Fachschulen im Land des Bewerbers hat
  3. Von allen Bewerbern wird ein Gesundheitsattest verlangt, welches nicht länger als einen Monat vor der Bewerbung ausgestellt und von den entsprechenden Gesundheitsbehörden im Bewerberland bestätigt wurde
  4. Von allen Bewerbern wird eine Fotokopie der Identitätskarte oder des Reisepasses verlangt, auf denen der Name des Bewerbers in gut leserlichen lateinischen Buchstaben aufgeführt ist, sowie Geburtsort und Geburtsdatum
  5. Fünf Fotografien neueren Datums im Reisepass-Format

Die Diplome und die medizinischen Atteste müssen beglaubigt, auf Bulgarisch übersetzt und für rechtsgültig erklärt werden, und zwar gemäß den zwischenstaatlichen Abkommen zwischen der Republik von Bulgarien und dem Land, das diese Dokumente herausgegeben hat. Falls solche Abkommen nicht existieren, müssen die Dokumente gemäß den Standard-Vorgehen für Beglaubigung, Übersetzung und Bescheinigung für Dokumente und andere offizielle Papiere beglaubigt, übersetzt und bescheinigt werden.

+Stadt

Sofia ist als Hauptstadt die größte Stadt, mit einer Population von ungefähr 1.2 Millionen. Sie liegt im Westen des Landes. Im Norden ist sie umsäumt vom Balkangebirge, im Südosten vom Berg Lozen, im Süden vom Berg Vitoza und im Südwesten vom Berg Lioulin, welche als Gebirgspässe-Kette das Adriatische mit dem Schwarzen Meer und der Ägäis verbinden. Auch fließt eine große Anzahl an Flüssen durch Sofia.

Die jahrhundertealte Geschichte Sofias beginnt in der Antike, als Kolonie von thrakischen Stämmen. Die frühesten Erzählungen, die von einer Stadt namens „Sofia“ reden, wurden im 14. Jahrhundert gefunden, und zwar in Verbindung mit der berühmten Hagia Sofia (6. Jh.), die sich im Stadtgebiet befand, und die der Stadt nach der Befreiung der Bulgaren von der Türkenherrschaft im späten 19. Jahrhundert (1879) offiziell den Namen gab, das slawische „Srentets“ ablösend. Während des zweiten Weltkrieges wurde Sofia von den Alliierten bombardiert und fiel in der Folge den Sowjets in die Hände, bis dem Land die Abspaltung vom sowjetischen Reich bewilligt wurde und es die Souveränität erlangte.

Unter den Attraktionen der Stadt befindet sich die Kirche des Hl. Alexander Nevsky (eingeweiht 1912), die Nationalgalerie von Bulgarien (in einem alten königlichen Palast untergebracht), die russische Kirche des Hl. Nikolaus (13. Jh.), die bereits erwähnte Basilika der Hl. Sofia (6. Jh.), die Rotunda von St. Georg (ursprünglich erbaut von den Römern im 4. Jh., aber berühmter wegen den mittelalterlichen Freskos, von denen das älteste aus dem 12. Jh. stammt), die Kirche der Hl. Paraskevi (ca. 1935), die zum UNESCO Welterbe gehört, die Alle namens “Zar Osvompontitel”, wo sich viele Intellektuelle und literarische Zentren befinden, und das Nationale Kulturzentrum (1981 eingeweiht).

Während der kommunistischen Zeit jedoch gab es im architektonischen Bereich bemerkenswerte Veränderungen. Dieser ästhetische Wechsel zeigt sich bei den modernen Gebäuden wie dem “Largo Ensemble” (aus den 1950er Jahren), dem “Vasil Levski Stadium” und den Gebäuden, die der so genannten brutalistischen Architekturbewegung zuzuordnen sind, einer modernen Richtung in der Architektur, welche Beton und lineare Strukturen bevorzugt. Momentan ist Sofia ein sich ständig veränderndes Umfeld, sowohl in der Kunst als auch in der Geschichte, wo ferne Vergangenheit und moderne Infrastruktur zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

+Land

Die Republik von Bulgarien liegt im Südosten Europas und hat ca. 7,5 Millionen Einwohner. Durch ihre Lage am Rand der balkanischen Halbinsel, umgeben von Griechenland im Süden, der Türkei im Osten, Rumänien im Norden, Serbien und FYROM im Westen ist es zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt geworden, da es auch ans Schwarze Meer grenzt. Trotz seiner geringen Größe ist das Land durch seine geopolitische Lage zu einer starken Industrie- und Agrar-Marktwirtschaft geworden. Die Hauptstadt Sofia erfreut sich einer blühenden Wirtschaft und weist fast 1,5 Mio. Einwohner auf. Die Landessprache ist Bulgarisch, die offizielle Religion das Ostkirchen-Orthodoxe Christentum. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Bulgaren (85%). Zusätzlich gibt es eine türkische (8%), sowie eine Roma-Minderheit (5%).

Einer der ersten Stämme, die das Land kolonisiert haben, waren die Thraker, die die Gegend an der Südgrenze zu Griechenland bevorzugten. Die ersten bulgarischen Stämme erreichten das Land im 7. Jahrhundert. Das war die Zeit des Ersten Bulgarischen Reichs, welches vom siebten bis zum frühen 11. Jahrhundert dauerte, gefolgt vom Zweiten Bulgarischen Reich vom 12. bis zum frühen 14. Jahrhundert, welches Bulgarien noch nie dagewesenen Wohlstand und Reichtum brachte und es zum historischen Durchgangsland für verschiedene Zivilisationen machte. 1393 fiel Bulgarien jedoch für fast 500 Jahre in Osmanische Hände, bis 1878. Dieses Jahr markiert denn auch den Beginn des Dritten Bulgarischen Staates. Während des Zweiten Weltkrieges war Bulgarien auf der Seite der Achsenmächte, weigerte sich jedoch, an der Operation Barbarossa mitzuwirken. Anschließend war Bulgarien von 1946 bis 1990 unter kommunistischem Einfluss. Heute gilt das System der Parlamentarischen Demokratie und der freien Marktwirtschaft. Das Land ist bekannt als „Republik von Bulgarien“, und erfreut sich nun der Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

Bulgarien hat eine fast 2400 Jahre lange Geschichte, welche an zahlreichen Monumenten, Statuen, Kirchen und Klöstern zu erkennen ist. Viele bulgarische Städte, besonders Sofia und Plovdiv, sind berühmt für ihre kulturelle und historische Wichtigkeit. Nach dem Zusammenbruch des Kommunistischen Regimes zeigen Bestrebungen Wirkung, die Wirtschaft und das Erziehungssystem zu modernisieren, was an der gedeihenden Architektur und der schnell wachsenden Wirtschaft zu sehen ist. All dies hat zu einem signifikanten Entwicklung-Schub an bulgarischen Universitäten geführt, von welchen einige zu den besten osteuropäischen zählen. Von zusätzlichem Vorteil ist die Tatsache, dass die Lebenshaltungskosten in Bulgarien besonders günstig sind im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten, was alles in allem bedeutet, dass es zu einem äußerst beliebten Studienort für Studenten aus aller Welt geworden ist.

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70597 Stuttgart-Degerloch

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