Studieren Sie Medizin auf Englisch an der Universität von Targu Mures

  • Keine Aufnahmeprüfung
  • Studiengebühren 5000€ pro Jahr
  • Eintritt jeden Oktober
  • Early Admission März/April
  • Anerkannter Studienabschluss, auch an international anerkannten Instituten
  • Niedrige Lebenskosten, ca. €6.890 pro Jahr
+Universität

Die Medizinische und Pharmazeutische Universität Targu Mures ist eine staatliche multikulturelle medizinische Universität mit rund 3.000 Studenten und 705 wissenschaftlichen Angestellten.

Das Gebäude der Universität, wurde zwischen 1906 und 1907 bei dem Rathaus für die Militärschule von Eisenstadt, gebaut.  

Im Jahre 1945 wurde das Medizinische und Pharmazeutische Institut mit ausschließlich ungarisch-sprachiger Abteilung gegründet. Es gliedert sich heute in drei Fakultäten auf, der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Pharmazeutischen.
Die Universität hat eine rumänische, englische und ungarische Abteilung. Seit 2009 bietet die Hochschule die Studiengänge, Humanmedizin und Zahnmedizin auch in englischer Sprache an.

+Studienprogramme

Medizin ist ein 6-Jahreskurs, der ausschließlich auf Englisch unterrichtet wird. Der Lehrplan wird gemäß den Europäischen Standards für Höhere Bildung abgehalten. Das Programm umfasst zwei akademische Zyklen. Der erste erstreckt sich über drei Jahre, konzentriert sich auf präklinische Studien und deckt Grundlagen, Theorie, unabhängige Forschungsaufträge und Laborarbeit ab. Der zweite Zyklus umfasst die letzten drei Jahre, konzentriert sich auch auf klinische Ausbildung, welche Kurse in chirurgischer Medizin und Präventivmedizin sowie Krankenhaus-Arbeitserfahrung beinhalten. Darüber hinaus müssen die Studenten jeden Sommer vom 1. bis zum 5. Studienjahr in der Universität angegliederten Krankenhäusern, Gesundheitszentren oder Kliniken arbeiten. Dies stellt einen Teil ihrer Sommerpraktika dar (20 Tage, 8 Stunden/Tag = 160 Stunden) und zählt sich schließlich zu mindestens 800 Stunden im Lauf von 5 Ausbildungsjahren zusammen. Zuletzt müssen die Studenten im 6. Studienjahr eine Dissertation schreiben, die sich auf persönliche Forschung zu einem vom ihrem Dozenten vorgegebenen Thema abstützt. Sie können sich auch für ein Praktikum oder ein Rotationspraktikum einschreiben. Am Ende des 6. Jahres müssen die Studenten ihr Staatsexamen ablegen, welches aus drei Komponenten besteht: einer schriftlichen Prüfung, welche das medizinische Wissen der Studenten ausgiebig prüft, einer mündlichen Prüfung mit Präsentation und Verteidigung der Doktorarbeit, und einer Fallstudien-Prüfung, entweder in Innerer Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Geburtshilfe oder Gynäkologie. Bei erfolgreichem Abschluss der Prüfung werden den Studenten ein Master-Abschluss und der Titel „Arzt“ (MD) verliehen. Diese sind international anerkannt und erlauben den Absolventen, in allen Mitgliedstaaten der EU oder Ländern außerhalb der EU zu praktizieren. Viele Studenten entscheiden sich jedoch, ihr Studium der Spezialisierung in Rumänien weiterzuführen. Andere kehren in ihre Heimatländer zurück oder wählen ein anderes Land, um sich dort niederzulassen und eine Praxis zu eröffnen.

Das Zahnmedizin-Studium wird ausschließlich auf Englisch abgehalten. Es dauert normalerweise etwas mehr als 6 Jahre in 11 Semestern (5.5 Jahre) und schließt ein Praktikum von eineinhalb Jahren ein. Auf ihrem akademischen Weg beschäftigen sich die Studenten vorerst 2 Jahre lang mit Theorie und Grundlagen im medizinischen und biologischen Wissen. Die klinische Ausbildung des Studiums der Medizin in Sofia findet zwischen dem 3. und 5. Jahr statt und beinhaltet allgemeine klinische Praxis und praktische Ausbildung und spezialisiertes Training für zahnmedizinische prä- und postklinische Prozeduren. Sommerpraktika sind ebenfalls obligatorisch während des 2., 3. und 5. Jahres des Studiengangs. Schließlich beinhaltet das Praktikum vor dem Abschluss ein spezielles Training in Pädiatrie, Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie, Zahnprothesenkunde, klassische Zahnheilkunde, Parodontologie und Kieferorthopädie. Am Ende des 6. Jahres müssen die Studenten das Staatsexamen ablegen. Die erfolgreichen Absolventen des Studiengangs Medizin in Sofia werden mit dem Magister ausgezeichnet und erhalten den Titel des Zahnarztes, was sie zu allen Privilegien in der EU und im übrigen Ausland berechtigt. Viele Studenten jedoch wählen im Anschluss dazu die Spezialisierungs-Ausbildung in Bulgarien, die wegen den niedrigen Lebenskosten, den anerkannten Programmen für die Spezialisierung in der kosmetischen Zahnchirurgie sowie der Möglichkeit der Unterstützung durch staatliche Stipendien sehr beliebt ist. Absolventen der zahnmedizinischen Universitäten in Rumänien sind nun überall auf der Welt zu finden, auch in den USA und Kanada, Großbritannien oder Indien.

+Gebühren – Kosten
Programme Programmbeginn Jährliche Gebühren (€)
Medizin Oktober 5,000
Lebenshaltungskosten Monatlich (€) Jährlich (€)
Miete (Privatunterkunft) 150-300 1,800-3,600
Lebensmittel 200 1,800
Bücher - 400
Elektrizität und Gas 50 450
Wasser 10 90
Kabelfernsehen 20 240
Öffentlicher Verkehr 20 180
Insgesamt 450-600 4,960-6,760
+Zulassung

Es ist kein Eintrittstest erforderlich, und Studenten müssen die folgenden Dokumente einreichen:

  1. Bewerbung
  2. Das Baccalaureate-Diplom (welches den erfolgreichen Abschluss der Sekundarstufe II bescheinigt) oder ein entsprechendes anderes Diplom, kopiert und offiziell übersetzt auf Rumänisch in zwei Kopien (übersetzt falls es in einer anderen Sprache als Englisch oder Französisch verfasst ist) und eine Aufstellung der bisherigen Schulleistungen / Diplom-Ergänzung (Kopie)
  3. Bei Universitätswechsel: Auflistung der bisherigen Studienleistungen und Studienplan der Universität, zur Anerkennung bisheriger Leistungen
  4. Kopie eines gültigen Reisepasses, Seiten 1, 2, 3, 4 oder offizielle gültige Identitätskarte
  5. Geburtsurkunde, Kopie und beglaubigte Übersetzung in zwei Kopien
  6. Gesundheitsattest mit folgendem Inhalt:
    1. Impfnachweis für Hepatitis B
    2. Chronische Krankheiten
    3. Psychologisches Gutachten
  7. 4 Passfotos
  8. Zusätzliche Dokumente von Bewerbern aus folgenden Ländern:
    • Brasilien – Vestibular
    • Chile - Prueba de selección universitaria
    • China - Chinesischen Nationalen Hochschulzugangsprüfung (Gao Kao)
    • Zypern –Hyperesia exetaseis (Durchschnittsnote 10) or Öğrenci Seçme Sınavı
    • Kolumbien -Examen del estado
    • Griechenland -Panelladikes exetaseis (für das “Allgemeine Lyzeum”)– Durchschnittsnote 10
    • Iran -Peeshdaneshgahe (Vor-Universitäts-Diplom)
    • Japan - Senta shiken
    • Republik von Moldawien–Echtheitszertifikat des Erziehungsministeriums der Republik Moldawien, für Diplome, die vor 2008 herausgegeben wurden
    • New Guinea- Einjähriger-Grundkurs
    • Peru - Curso preparatorio
    • Portugal- Provas de Ingreso (Durchschnitt 9,5)
    • Spanien -"Pruebas de Aptitud para el Acceso a la Universidad, calificación Apto"
    • Schweden –Zertifikat des Verket för högskoleservice betreffend Hochschulzulassung
    • Türkei -ÖSS-Öğrenci Seçme Sınavı
    • U.S.A.- SAT (Scholastic Aptitude Test) or ACT (American CollegeTesting)
    • Venezuela - Prueba de Aptitud Academica

Bemerkungen:

  1. Dokumenten, die nicht in englischer oder französischer Sprache abgefasst sind, muss eine beglaubigte Übersetzung ins Rumänische beiliegen
  2. Diplome von Bewerbern aus den Ländern Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Zypern sollen die Apostille der Haagener Konvention aufweisen
  3. Diplome, die in Ländern herausgegeben wurden, die nicht Teil der Haagener Konvention sind, müssen vom Erziehungsministerium und vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten sowie von der Rumänischen Botschaft des Bewerberlandes beglaubigt werden
+Stadt

Targu Mures befindet sich am Fluss Mures (dt. Mieresch) im historischen Komitat Maros-Torda. Die Umgebung ist durch Berge und Wälder geprägt. Neben einigen Seen, Bächen und Flüssen wie dem Mures gibt es auch unterirdische Gewässer.
Das kontinental-gemäßigte Klima erzeugt große jahreszeitliche Temperaturschwankungen mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern.

Die ältesten archäologischen Hinweise auf die Besiedlung des heutigen Stadtterritoriums stammen aus dem Neolithikum, der Bronze- und der Eisenzeit. Außer den skythischen sind auch noch dakische und römische Spuren vorhanden.

Targu Mures wurde von den Szeklern gegründet. Urkundlich ist es im Jahr 1300 als Forum Siculorum, 1332 als Novum Forum Siculorum erwähnt. Die Geschichte der Stadt wurde wie die ganz Siebenbürgens vom Königreich Ungarn, vom Fürstentum Siebenbürgen bzw. seit Ende des 17. Jahrhunderts von Österreich-Ungarn bestimmt. 1482 erhielt der Ort das Recht, Märkte abzuhalten. 1492 ist die erste Schule erwähnt. Seit dem 15. Jahrhundert fanden hier häufig die siebenbürgischen Landtage statt. Auf einem Landtage wurde 1571 die Glaubensfreiheit für das Fürstentum Siebenbürgen erklärt. Um 1600 hatte die Stadt mehrfach unter Einfällen türkischer und österreichischer Truppen zu leiden. Von 1605 bis 1652 wurde die Burg errichtet.

Im 19. Jahrhundert setzte die Industrialisierung der Stadt ein; 1871 erhielt Targu Mures durch die Inbetriebnahme der Bahnstrecke von Alba Iulia Anschluss an das Eisenbahnnetz.
1918 (vertraglich 1920) wurde die Stadt ein Teil Rumäniens. Infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruchs wurde Targu Mures von 1940 bis 1944 zwischenzeitlich nochmal ein Teil Ungarns. Nach der kommunistischen Machtübernahme im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges wurde die Industrieansiedlung forciert; es entstanden Großbetriebe in den Branchen Chemie, Maschinenbau, Lebensmittel- und Holzverarbeitung.

Im Jahr 1850 lebten in der Stadt erst 7855 Menschen, davon etwa 80% Ungarn. 1910 wohnten in der damals immer noch zu Ungarn gehörenden Stadt neben den 22.790 (89,3%) Ungarn, 1717 Rumänen (6,7%) und 606 Deutsche(2,4%), insgesamt 25.517 Einwohner.
In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, vollzog sich eine gravierende Verschiebung in der ethnischen Zusammensetzung der Stadt: 2002 waren von den 128.612 Einwohnern 63.673 Rumänen (49,5%) und 61.707 Ungarn (48,0%). Damit ist Targu Mures der Ort mit der größten ungarischen Minderheit in ganz Siebenbürgen und Rumänien.

+Land

Rumänien ist ein Land im Südosten Europas. Es grenzt im Nordosten und Osten an die Ukraine und Moldawien, im Westen an Ungarn und Serbien und an Bulgarien im Süden. Es ist das achtgrößte Land der Europäischen Union, und seine Hauptstadt Bukarest ist die zehntgrößte Stadt der EU. Die Bevölkerungszahl Rumäniens liegt bei schätzungsweise 19.000.000. Die Einwohnerzahl Bukarests liegt bei etwa 1.700.000. Die offizielle Amtssprache ist Rumänisch. Es gibt zwar keine offizielle Religion, aber der Großteil der Bevölkerung bezeichnet sich als orthodoxe Christen. Zu den religiösen Minderheiten gehören Katholiken und Protestanten. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Rumänen (88%). Darüber hinaus gibt es Minderheiten von Ungarn (6%) und Roma (3%).

Rumänien verfügt über bedeutende paläontologische Fundstellen, darunter die womöglich ältesten Fundstücke von Homo Sapiens in Europa. In jüngerer Vergangenheit wurde das Territorium Rumäniens von zwei getrennten Fürstentümern, Moldawien und der Wallachei, regiert. Diese vereinigten sich 1859 unter Alexander Ioan Cuza, ehemals Prinz dieses Bundes. Die beiden Fürstentümer spielten eine entscheidende Rolle bei den Ereignissen während des zweiten Weltkriegs und der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Im zweiten Weltkrieg kämpfte Rumänien auf Seiten der Achsenmächte. Nach dem Fall des Militärregimes von General Antonescu 1944 schloss sich Rumänien jedoch umgehend den Alliierten an. Nach Kriegsende fiel das Land aus politischen Gründen bis 1989 unter sowjetischen Einfluss. Vor wenigen Jahrzehnten erklärte es sich jedoch zur freien Demokratie, woraufhin es unentwegt in die Weltwirtschaft eintrat.

Dank seiner ereignisreichen Geschichte verfügt Rumänien über viele bedeutende Sehenswürdigkeiten, zahlreiche Kriegsdenkmäler, Skulpturen und religiöse Bauwerke, sowohl zeitgenössische als auch historische. Viele Städte Rumäniens, allen voran Iasi und Constanta, sind zweifellos einen Besuch wert. Nach dem Fall des Kommunismus hat sich Rumänien schnell modernisiert und sich an die europäischen Standards angepasst, die in anderen EU-Mitgliedsstaaten gelten. Die Lebenskosten in Rumänien sind bemerkenswert gering, was ein Studium an einer der renommierten Universitäten des Landes für Studenten aus Europa und der ganzen Welt attraktiv macht. Heutzutage kommen tausende internationale Studenten nach Rumänien, um ihrer Ausbildung nachzugehen, was den rumänischen Universitäten ihren wohlverdienten Platz unter den besten Europas verleiht.

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Julius-Hölder-Str. 48,
70597 Stuttgart-Degerloch

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