Studieren Sie Medizin oder Zahnmedizin an der Gr. Popa Universität für Medizin und Pharmazie

  • Studiengebühren €5,000 jährlich
  • Eintritt jeden Oktober
  • Weltweit voll anerkannter Studienabschluss, auch an international anerkannten Instituten
  • Niedrige Lebenskosten, ca. €6.890 pro Jahr
+Universität

Die „Grigore T. Popa“ Universität für Medizin und Pharmazie in Iasi ist eine der ältesten Bildungsstätten in Rumänien. Sie wurde 1879 gegründet und trägt den Namen des gefeierten Neuro-Endokrinologen Grigore T. Popa, während die Eröffnungsvorlesung am 1. Dezember 1879 vom berühmten Dr. Leon Scully gehalten wurde. Die Universität besteht aus vier Abteilungen (Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Biomedizinische Technik) und acht medizinische Fakultäten. Praktiken und Forschungsprogramme finden an zwei Medizinischen Kliniken statt. Angeschlossene Kliniken sind das „St. Spiridon“-Krankenhaus, die Kinderklinik „St. Maria“, das regionale onkologische Institut und das Parhon Krankenhaus, um nur ein paar zu erwähnen. Zusätzlich dazu besteht das Akademische Medizinische Zentrum aus achtundzwanzig Laboren, mehreren Auditorien und einer Bibliothek mit über 470´000 Titeln, dabei sind Bücher, Dissertationen, Doktorarbeiten und internationale wissenschaftliche Zeitschriften und Journale. Die Universität beschäftigt mehr als 800 renommierte Professoren, die mehr als 4000 Studenten Grund- und Aufbaustudien anbieten, und die an viele andere Bildungsinstitute auf der ganzen Welt angegliedert sind, wie die Universität Freiburg in Deutschland, die Universitäten von Lyon, Amiens, Nancy und Louvain in Frankreich sowie die Universitäten von Turin und Parma in Italien. Im Weiteren organisiert die Universität jährlich zahlreiche internationale Konferenzen. Es gibt mehrere Gründe, warum sich jemand für die „Gr. Popa-Universität“ entscheiden sollte, in erster Linie, weil sie ein Bildungsinstitut ist, das seine Qualität während Jahrzehnten aufrecht erhalten konnte und deshalb einen ausgezeichneten Ruf genießt. Im Weiteren ist Iasi eine Stadt von beeindruckender geschichtlicher Bedeutung und somit bestimmt eine erinnerungswürdige Erfahrung. Dann sind auch die Lebenskosten und die Studiengebühren sehr günstig. Kurz, wer immer auch eine hochangesehene medizinische Fakultät in Osteuropa sucht, sollte die „Gr. Popa-Universität“ an die oberste Stelle der Wunschliste setzen.

+Studienprogramm

Medizin ist ein 6-Jahreskurs, der ausschließlich auf Englisch unterrichtet wird. Der Lehrplan wird gemäß den Europäischen Standards für Höhere Bildung abgehalten. Das Programm umfasst zwei akademische Zyklen. Der erste erstreckt sich über drei Jahre, konzentriert sich auf präklinische Studien und deckt Grundlagen, Theorie, unabhängige Forschungsaufträge und Laborarbeit ab. Der zweite Zyklus umfasst die letzten drei Jahre, konzentriert sich auch auf klinische Ausbildung, welche Kurse in chirurgischer Medizin und Präventivmedizin sowie Krankenhaus-Arbeitserfahrung beinhalten. Darüber hinaus müssen die Studenten jeden Sommer vom 1. bis zum 5. Studienjahr in der Universität angegliederten Krankenhäusern, Gesundheitszentren oder Kliniken arbeiten. Dies stellt einen Teil ihrer Sommerpraktika dar (20 Tage, 8 Stunden/Tag = 160 Stunden) und zählt sich schließlich zu mindestens 800 Stunden im Lauf von 5 Ausbildungsjahren zusammen. Zuletzt müssen die Studenten im 6. Studienjahr eine Dissertation schreiben, die sich auf persönliche Forschung zu einem vom ihrem Dozenten vorgegebenen Thema abstützt. Sie können sich auch für ein Praktikum oder ein Rotationspraktikum einschreiben. Am Ende des 6. Jahres müssen die Studenten ihr Staatsexamen ablegen, welches aus drei Komponenten besteht: einer schriftlichen Prüfung, welche das medizinische Wissen der Studenten ausgiebig prüft, einer mündlichen Prüfung mit Präsentation und Verteidigung der Doktorarbeit, und einer Fallstudien-Prüfung, entweder in Innerer Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Geburtshilfe oder Gynäkologie. Bei erfolgreichem Abschluss der Prüfung werden den Studenten ein Master-Abschluss und der Titel „Arzt“ (MD) verliehen. Diese sind international anerkannt und erlauben den Absolventen, in allen Mitgliedstaaten der EU oder Ländern außerhalb der EU zu praktizieren. Viele Studenten entscheiden sich jedoch, ihr Studium der Spezialisierung in Rumänien weiterzuführen. Andere kehren in ihre Heimatländer zurück oder wählen ein anderes Land, um sich dort niederzulassen und eine Praxis zu eröffnen.

Zahnmedizin ist ein 6 Jahre dauerndes Studienprogramm, welches sich an medizinische Studienplanrichtlinien der EU hält (12 Semester) und ausschließlich auf Englisch angeboten wird. Die Kurse werden in zwei Kategorien eingeteilt, die beide nach bewährtem System Gewicht auf eine gute allgemeine Ausbildung der Studenten und professionelle Abläufen legen: 62% stomatologische Kurse und 38% medizinische, chirurgische und fundamentale Theorie. Im Weiteren sind die Studenten vom 1. Bis 5. Studienjahr verpflichtet, in Krankenhäusern, Kliniken und Zahnarztpraxen, die der Universität angegliedert sind, als Tiel ihrer praktischen Ausbildung zu arbeiten. Dies in den Sommermonaten für mindestens 4 Wochen (20 Tage, 8 Stunden/Tag = 160 Std.), damit so mindestens 800 Stunden über fünf Jahre zusammenkommen. Während ihres 6. Studienjahres müssen die Studenten eine Anzahl integrierter Kurse in komplexer oraler Behandlung und praktischer Ausbildung besuchen, in welchen spezielle und seltene Fälle untersucht werden. Zusätzlich muss eine Dissertation zu einem Thema geschrieben werden, das zusammen mit dem Professor ausgewählt wird. Das Programm gipfelt im schriftlichen Staatsexamen, welches das zahnmedizinische Wissen (Praxis und Abläufe) der Studenten ausgiebig prüft und im praktischen Examen in vier Fächern, namentlich Klinische Fälle, Kieferorthopädie, Zahnprothetik und Radiologie. Zum Abschluss muss der Student seine oder ihre Doktorarbeit vor einem Gremium von anerkannten Zahnärzten und zuständigen Professoren präsentieren und verteidigen. Nach erfolgreicher Absolvierung des sechsjährigen Programms bekommen die Studenten einen Master´s-Degree und den Doktortitel des Zahnarztes. In der Folge fahren viele Absolventen aufgrund der Möglichkeit, staatliche Finanzierung auszunützen, mit ihrer Spezialisierungs-Ausbildung in Rumänien fort. Es besteht auch ein großer Bedarf an Zahnärzten im Land, da es die Top-Destination des Zahnarzt-Tourismus´ darstellt. Unter den Absolventen zahnmedizinischer Fakultäten Rumäniens befinden sich berühmte Spezialisten, die einen wichtigen Beitrag zu diesem wissenschaftlichen Bereich geleistet haben, mit wegbereitenden Innovationen in den Bereichen Pulverstrahl-Technik, Zahnspangen und Dioden-Laserbehandlungen. Auf diese Weise haben sie wesentlich zum Fortschritt in diesen Bereichen beigetragen und sichergestellt, dass Rumänien zu den globalen Führungsländern in Sachen Zahnmedizin gehört.

+Gebühren – Kosten
Programm Programmbeginn Jährliche Gebühren (€)
Medizin Oktober 5,000
Zahnmedizin Oktober 5,000
Lebenshaltungskosten Monatlich (€) Jährlich (€)
Miete (Privatunterkunft) 150-300 1,800-3,600
Lebensmittel 200 1,800
Bücher - 400
Elektrizität und Gas 50 450
Wasser 10 90
Kabelfernsehen / Internet 20 240
Öffentliche Verkehrsmittel 20 180
Total 450-600 4,960-6,760
+Zulassung

Es ist kein Eintrittstest erforderlich, die Studenten müssen folgenden Dokumente einreichen:

  1. Bewerbung
  2. Das Baccalaureate-Diplom (welches den erfolgreichen Abschluss der Sekundarstufe II bescheinigt) oder ein entsprechendes anderes Diplom, kopiert und offiziell übersetzt auf Rumänisch in zwei Kopien (übersetzt falls es in einer anderen Sprache als Englisch oder Französisch verfasst ist) und eine Aufstellung der bisherigen Schulleistungen / Diplom-Ergänzung (Kopie)
  3. Bei Universitätswechsel: Auflistung der bisherigen Studienleistungen und Studienplan der Universität, zur Anerkennung bisheriger Leistungen
  4. Kopie eines gültigen Reisepasses, Seiten 1, 2, 3, 4 oder offizielle gültige Identitätskarte
  5. Geburtsurkunde, Kopie und beglaubigte Übersetzung in zwei Kopien
  6. Gesundheitsattest mit folgendem Inhalt:
    1. Impfnachweis für Hepatitis B
    2. Chronische Krankheiten
    3. Psychologisches Gutachten
  7. 4 Passfotos
  8. Zusätzliche Dokumente von Bewerbern aus folgenden Ländern:
    • Brasilien – Vestibular
    • Chile - Prueba de selección universitaria
    • China - Chinese National University Entrance Examination (Gao Kao)
    • Zypern –Hyperesia exetaseis (Durchschnittsnote 10) or Öğrenci Seçme Sınavı
    • Kolumbien -Examen del estado
    • Griechenland -Panelladikes exetaseis (für das “Allgemeine Lyzeum”)– Durchschnittsnote 10
    • Iran -Peeshdaneshgahe (Vor-Universitäts-Diplom)
    • Japan - Senta shiken
    • Republik von Moldawien–Echtheitszertifikat des Erziehungsministeriums der Republik Moldawien, für Diplome, die vor 2008 herausgegeben wurden
    • New Guinea- Einjähriger-Grundkurs
    • Peru - Curso preparatorio
    • Portugal- Provas de Ingreso (Durchschnitt 9,5)
    • Spanien -"Pruebas de Aptitud para el Acceso a la Universidad, calificación Apto"
    • Schweden –Zertifikat des Verket för högskoleservice betreffend Hochschulzulassung
    • Türkei -ÖSS-Öğrenci Seçme Sınavı
    • U.S.A.- SAT (Scholastic Aptitude Test) or ACT (American CollegeTesting)
    • Venezuela - Prueba de Aptitud Academica

 

Bemerkungen:

  1. Dokumenten, die nicht in englischer oder französischer Sprache abgefasst sind, muss eine beglaubigte Übersetzung ins Rumänische beiliegen
  2. Diplome von Bewerbern aus den Ländern Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Zypern sollen die Apostille der Haagener Konvention aufweisen
  3. Diplome, die in Ländern herausgegeben wurden, die nicht Teil der Haagener Konvention sind, müssen vom Erziehungsministerium und vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten sowie von der Rumänischen Botschaft des Bewerberlandes beglaubigt werden
+Stadt

Iasi ist mit ca. 343´000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens. Sie liegt im Nordosten des Landes, 325 km von Rumäniens Hauptstadt Bukarest entfernt, zwischen dem Iasi-Kamm und der Jijia Ebene. Das Land um Iasi, bestehend aus Tälern, Weinbergen und üppigen Wäldern ist sehr fruchtbar.

Obwohl der Name der Stadt erstmals im frühen 15. Jh. erwähnt wurde, gibt es zahlreiche Anhaltspunkte, die darauf hinweisen, dass Iasi schon viel länger existiert. Im 16. Jahrhundert wurde sie Hauptstadt Moldawiens. Ein paar Ereignisse in der Geschichte der Stadt sind bedauerlicherweise schwere Katastrophen. Während des 16. Jahrhunderts wurde die Stadt zweimal von den Tataren (1513) und den Osmanen (1538) niedergebrannt, dann ein weiteres Mal dem Erdboden von russischen Truppen im 17. Jahrhundert dem Erdboden gleichgemacht (1686). Durch alle Kriegswirren und Unruhen hindurch blieb sie Hauptstadt von Moldawien während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, danach Hauptstadt Rumäniens im 2. Weltkrieg. Während des 2. Weltkrieges wurde die jüdische Gemeinde beinahe ausgerottet, bis auf ein paar wenige Hundert Juden, die das Massaker überlebten. 1944 wurde Iaşi in die Sowjetunion eingebunden, es folgte ein schwerer Konflikt zwischen Deutschen und Sowjets. Erst nach den 1950er Jahren folgte eine längere Zeit des Friedens, welche zu mehreren Industrialisierungs-Schüben führte, welche wiederum zur wirtschaftlichen Blüte der Stadt beitrug.

Leider wurden während der kommunistischen Ära viele kunstvolle traditionelle Gebäude zerstört, die ansonsten den Glanz der Stadt symbolisiert hätten. Sie fielen einem architektonischen Stil zum Opfer, der sich mehr an der Ästhetik der damaligen Zeit orientierte. Wie dem auch sei, ihre lange Geschichte vermachte Iaşi wundervolle und bedeutsame Gebäude, Statuen und Monumente, nebst Zitadellen und Kirchen, die in der näheren Umgebung überall zu finden sind. Die Alexandru Ioan Cuza Universität (1897) und der Roznovanu Palast (18. Jh.) sollten auf jeder Besichtigungstour berücksichtigt werden. Zusätzlich gibt es viele erwähnenswerte Kirchen; die empfehlenswertesten darunter sind die des Trei Ierarhi Klosters (17. Jh.), wo die Reliquien der Hl. Paraschiva aufbewahrt werden, die Metropolitische Kathedrale (19. Jh.) und die Alte Katholische Kathedrale (18. Jh.). Andere wichtige Sehenswürdigkeiten sind das Rumänische Literaturmuseum, der Botanische Garten und der Große Bahnhof.

+Land

Rumänien ist ein Land im Südosten Europas. Es grenzt an die Ukraine und Moldawien im Nordosten und Osten, Ungarn und Serbien im Westen und Bulgarien im Süden. Es ist das achtgrößte Land in der Europäischen Union, während seine Hauptstadt Bukarest die zehntgrößte Stadt der EU ist. Rumänien hat ca. 19 Millionen Einwohner, in Bukarest wohnen ungefähr 1,7 Millionen. Die offizielle Landessprache ist rumänisch. Es gibt keine offizielle Religion, obwohl der Großteil der Bevölkerung sich mit dem orthodoxen Christentum identifiziert. Katholiken und Protestanten sind religiöse Minderheiten. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen (88%). Zusätzlich gibt es eine ungarische Minderheit (6%) und eine Roma-Minderheit (3%).

Rumänien kann mit wichtigen paläontologischen Funden aufwarten, unter denen sich Relikte befinden, die die ältesten des modernen Menschen in Europa sein dürften. In jüngerer Vergangenheit wurde die Umgebung von Rumänien von zwei ungleichen Fürstentümern regiert, von Moldawien und der Walachei, welche sich 1859 unter Alexander Ioan Cuza, dem früheren Präsident dieser Union, vereinen sollten. Diese zwei Fürstentümer spielten eine zentrale Rolle in den Ereignissen, die sich aus dem Zweiten Weltkrieg heraus ergaben, als auch in der wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend. Während des Zweiten Weltkriegs unterstütze Rumänien die Achsenmächte. Dennoch gliederte es sich nach dem Fall des Militärregimes von General Antonescu direkt den Alliierten an. Nach Eintreten des Krieges und bis 1989 wurden Staatsaffären unter Kommunistischem Regime abgewickelt. Vor ein paar Jahrzehnten jedoch erklärte sich Rumänien als freie Demokratie und ebnete somit den Weg zur Teilnahme an der globalen Wirtschaft.

Wegen seiner ereignisreichen Geschichte findet man in Rumänien zahlreiche wichtige Sehenswürdigkeiten, reichlich Kriegsmonumente, Skulpturen und religiöse Baulichkeiten, sei es Überreste der ferneren Vergangenheit oder von Konstruktionen aus der jüngeren Vergangenheit. Viele rumänische Städte, vor allem Iasi und Constanta, sind einen Besuch wirklich wert. Nach dem Fall des Kommunistischen Regimes wurde Rumänien zügig modernisiert, um es mit europäischen Standards anderer EU Staaten aufnehmen zu können. Die Lebenskosten in Rumänien sind bemerkenswert tief, was die Attraktivität eines Studiums an einer seiner Universitäten für Studenten aus Europa und aller Welt merklich erhöht. Tatsächlich sind es heute Tausende von internationalen Studenten, die Rumänien als Studienland auswählen und den rumänischen Universitäten so eine wohlverdiente Position unter den besten Europas verleihen.

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