Medizin oder Zahnmedizin auf Englisch studieren an der Medizinischen Universität von Sofia

  • Test in elementarem Englisch
  • Test in Biologie und Chemie
  • Studiengebühren 8.000 € pro Jahr
  • Eintritt jeden Oktober
  • Anerkannter Studienabschluss, auch an international anerkannten Instituten
  • Niedrige Lebenshaltungskosten 6.890 € pro Jahr
+Universität

Die medizinische Universität von Sofia wurde ursprünglich 1917 von Zar Ferdinand I als eine Fakultät der damaligen Universität von Sofia mit dem Namen „St. Kliment Ohrid“ eröffnet. Eigentliche Wurzeln aber schlug sie schon während der bulgarischen Renaissance, als eine Schule für höhere Bildung konzipiert wurde, die rasch an Ansehen gewann, da sie als bahnbrechend im Wiederaufbau der Kultur und in der Gewährleistung hohen Bildungsstandes nach der bulgarischen Befreiung 1878 galt.

1923 wurde in der Hochschule die erste wissenschaftlich spezialisierte Gesellschaft gegründet, die Vereinigung der bulgarischen Hautärzte, und 1925 wurde „Premedicus“ herausgegeben, eines der ersten Magazine für Medizinstudenten der Welt. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Fakultät, die Zar Ferdinand I gegründet hatte, von der Universität abgespalten und wurde in eine medizinische Fakultät mit zwei Abteilungen umgeformt, eine für Human- und eine für Zahnmedizin.

Ein Jahr später, 1951, wurde die Pharmazeutische Hochschule geschaffen, welche nach einigen administrativen Reformen 1995 eine medizinische Universität wurde und kurz darauf internationale Anerkennung erhielt. 2001 wurde auch die Hochschule für öffentliche Gesundheit errichtet, deren Aufbau durch finanzielle Mittel des regionalen Zusammenarbeitsrats (früher Stabilitätspakts für Südosteuropa) und durch die Zusammenarbeit mit führenden EU-Institutionen und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ermöglicht wurde.

Durch die fortlaufende jahrhundertelange Tradition im Bildungswesen hinterließ die Medizinische Universität von Sofia ein Vermächtnis reich an Geschichte, welche die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, da gerade in dieser Einrichtung schon im 9. Jahrhundert öffentlich gelehrt wurde und es somit sie zum Symbol für die lange währende äußerst wichtige Rolle wurde, die die bulgarische akademische Kultur für die Balkan-Region und Europa im weiteren Sinn gespielt hat. Im Moment ist die medizinische Universität von Sofia eines der größten und namhaftesten Bildungs- und Wissenschaftszentren Bulgariens und der balkanischen Halbinsel, welches sich zu einem wichtigen akademischen und wissenschaftlichen Drehpunkt von weltweitem akademischem Format entwickelt hat. Es umfasst 4 Fakultäten und ein Verwaltungszentrum. Seit ihrer Gründung wurden hier mehr als 60´000 Spezialisten ausgebildet. Momentan führen ca. 6´200 Studenten Forschungsarbeiten durch und tragen so zu international anerkannten Errungenschaften bei, in folgenden Disziplinen: Kardiothorakale Chirurgie, Neurochirurgie, Augenmedizinische Chirurgie, High-Tech Diagnostik menschlicher Erkrankungen, Programmen zur Prävention der kardiovaskulären und ererbten Krankheiten, Knochenmarktransplantationen, Entwicklung neuer künstlicher und natürlicher Präparate, sowie Genetik.

  • Test in elementarem Englisch
  • Studiengebühren €8,000 pro Jahr
  • Eintritt jeden Oktober
+Studienprogramm

Medizin ist ein komplett auf Englisch unterrichteter Studiengang, der 6 Jahre dauert. Die Kurse beinhalten in der Regel 10 Semester akademischer Ausbildung. Der übliche akademische Weg in Bulgarien ist so strukturiert, dass die ersten zwei Jahre sich auf präklinische Studien und Theorie konzentrieren, die nächsten drei Jahre meist auf klinische Studien angelegt sind und der Studiengang schließlich mit einem Praktikum in verschiedenen Bereichen abgeschlossen wird, auf den die Promotion folgt. In Bezug auf den Studienplan und Arbeiten im Labor sowie Forschungsarbeiten ist es erwähnenswert, dass die nationalen Standards mit denen der europäischen Union einhergehen. Zusätzlich wird von den Studenten im Praktikumsjahr verlangt, dass sie Staatsexamen zur Lizensierung ablegen. Es gibt auch Sommerpraktika, welche für Studenten im zweiten, dritten und vierten Studienjahr obligatorisch sind. Sobald das Studienprogramm inklusive einjährigem Praktikum abgeschlossen ist und die Staatsexamen bestanden sind, erhalten die Studenten die Qualifikation zum Arzt (MD) und den Magister mit allen Privilegien weltweit. Der Abschluss und die Lizenz sind in allen EU-Mitgliedstaaten und im übrigen Ausland anerkannt. Es entscheidet sich jedoch eine große Anzahl an Absolventen für ein Aufbaustudium zum Facharzt in Bulgarien, während andere in ihr Heimatland zurückkehren oder in ein anderes Land ziehen, um sich dort niederzulassen und zu arbeiten. Im Moment gibt es Tausende von Absolventen bulgarischer Universitäten, die weltweit praktizieren.

Das Zahnmedizin-Studium an der Medizinischen Universität von Sofia wird ausschließlich auf Englisch abgehalten. Es dauert normalerweise etwas mehr als 6 Jahre in 11 Semestern (5.5 Jahre) und einem Praktikum von eineinhalb Jahren. Auf ihrem akademischen Weg beschäftigen sich die Studenten vorerst 2 Jahre lang mit Theorie und Grundlagen im medizinischen und biologischen Wissen. Die klinische Ausbildung findet zwischen dem 3. und 5. Jahr statt und beinhaltet allgemeine klinische Praxis und praktische Ausbildung und spezialisiertes Training für zahnmedizinische prä- und postklinische Prozeduren. Sommerpraktika sind ebenfalls obligatorisch während des 2., 3. und 5. Jahres des Studiengangs. Schließlich beinhaltet das Praktikum vor dem Abschluss ein spezielles Training in Pädiatrie, Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie, Zahnprothesenkunde, klassische Zahnheilkunde, Parodontologie und Kieferorthopädie. Am Ende des 6. Jahres müssen die Studenten das Staatsexamen ablegen. Die erfolgreichen Absolventen werden mit dem Magister ausgezeichnet und erhalten den Titel des Zahnarztes, was sie zu allen Privilegien in der EU und im übrigen Ausland berechtigt. Viele Studenten jedoch wählen im Anschluss dazu die Spezialisierungs-Ausbildung in Bulgarien, dies wegen den niedrigen Lebenskosten, den anerkannten Programmen für die Spezialisierung in der kosmetischen Zahnchirurgie sowie der Möglichkeit der Unterstützung durch staatliche Stipendien. Absolventen der zahnmedizinischen Universitäten in Bulgarien sind nun überall auf der Welt zu finden, auch in den USA und Kanada, Großbritannien oder Indien.

+Gebühren - Kosten
Programm Programmbeginn Start Jährliche Gebühren (€) ()
Medizin Oktober 8,000
Lebenshaltungskosten Monatlich (€) Jährlich (€)
Miete (Privatunterkunft) 150-300 1,800-3,600
Lebensmittel 200 1,800
Bücher - 400
Elektrizität und Gas 50 450
Wasser 10 90
Kabelfernsehen / Internet 20 240
Öffentliche Verkehrsmittel 20 180
Insgesamt 450-600 4,960-6,760
+Zulassung

Es gibt einen Eintrittstest, Bewerber müssen folgende Dokumente einreichen:

  1. Anmeldeformular inklusive kurzem Lebenslauf mit Ausbildungsweg und Auflistung der Kurse, für die Sie sich bewerben
  2. Kopie der Diplome der Sekundarstufe mit Liste der Einzelnoten der Prüfungsfächer
  3. Dokumente der entsprechenden Behörden, die die Berechtigung der Gymnasiums-Schulabgänger des Herkunftslandes zum Eintritt in höhere Fachschulen und Universitäten bescheinigen
  4. Gesundheitsattest, welches nicht mehr als einen Monat vor der Bewerbung ausgestellt wurde und im Herkunftsland des Bewerbers bestätigt wurde
  5. Zwei 4 x 5 cm große Fotos

Das Diplom, akademische Abschrift und die Gesundheitsbescheinigung muss ins Bulgarische übersetzt und beglaubigt nach offiziellen staatlichen Richtlinien.

+Stadt

Sofia ist als Hauptstadt die größte Stadt, mit einer Population von ungefähr 1.2 Millionen. Sie liegt im Westen des Landes. Im Norden ist sie umsäumt vom Balkangebirge, im Südosten vom Berg Lozen, im Süden vom Berg Vitoza und im Südwesten vom Berg Lioulin, welche als Gebirgspässe-Kette das Adriatische mit dem Schwarzen Meer und der Ägäis verbinden. Auch fließt eine große Anzahl an Flüssen durch Sofia.

Die jahrhundertealte Geschichte Sofias beginnt in der Antike, als Kolonie von thrakischen Stämmen. Die frühesten Erzählungen, die von einer Stadt namens „Sofia“ reden, wurden im 14. Jahrhundert gefunden, und zwar in Verbindung mit der berühmten Hagia Sofia (6. Jh.), die sich im Stadtgebiet befand, und die der Stadt nach der Befreiung der Bulgaren von der Türkenherrschaft im späten 19. Jahrhundert (1879) offiziell den Namen gab, das slawische „Srentets“ ablösend. Während des zweiten Weltkrieges wurde Sofia von den Alliierten bombardiert und fiel in der Folge den Sowjets in die Hände, bis dem Land die Abspaltung vom sowjetischen Reich bewilligt wurde und es die Souveränität erlangte.

Unter den Attraktionen der Stadt befindet sich die Kirche des Hl. Alexander Nevsky (eingeweiht 1912), die Nationalgalerie von Bulgarien (in einem alten königlichen Palast untergebracht), die russische Kirche des Hl. Nikolaus (13. Jh.), die bereits erwähnte Basilika der Hl. Sofia (6. Jh.), die Rotunda von St. Georg (ursprünglich erbaut von den Römern im 4. Jh., aber berühmter wegen den mittelalterlichen Freskos, von denen das älteste aus dem 12. Jh. stammt), die Kirche der Hl. Paraskevi (ca. 1935), die zum UNESCO Welterbe gehört, die Alle namens “Zar Osvompontitel”, wo sich viele intellektuelle und literarische Zentren befinden, und das Nationale Kulturzentrum (1981 eingeweiht).

Während der kommunistischen Zeit jedoch gab es im architektonischen Bereich bemerkenswerte Veränderungen. Dieser ästhetische Wechsel zeigt sich bei den modernen Gebäuden wie dem “Largo Ensemble” (aus den 1950er Jahren), dem “Vasil Levski Stadium” und den Gebäuden, die der so genannten brutalistischen Architekturbewegung zuzuordnen sind, einer modernen Richtung in der Architektur, welche Beton und lineare Strukturen bevorzugt. Momentan ist Sofia ein sich ständig veränderndes Umfeld, sowohl in der Kunst als auch in der Geschichte, wo ferne Vergangenheit und moderne Infrastruktur zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

+Land

Die Republik von Bulgarien liegt im Südosten Europas und hat ca. 7,5 Millionen Einwohner. Durch ihre Lage am Rand der balkanischen Halbinsel, umgeben von Griechenland im Süden, der Türkei im Osten, Rumänien im Norden, Serbien und FYROM im Westen ist es zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt geworden, da es auch ans Schwarze Meer grenzt. Trotz seiner geringen Größe ist das Land durch seine geopolitische Lage, da nicht eingeschlossen, zu einer starken Industrie- und Agrar-Marktwirtschaft geworden. Die Hauptstadt Sofia erfreut sich einer blühenden Wirtschaft und weist fast 1,5 Mio. Einwohner auf. Die Landessprache ist Bulgarisch, die offizielle Religion das Ostkirchen-Orthodoxe Christentum. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Bulgaren (85%). Zusätzlich gibt es eine türkische (8%), sowie eine Roma-Minderheit (5%).

Einer der ersten Stämme, die das Land kolonisiert haben, waren die Thraker, die die Gegend an der Südgrenze zu Griechenland bevorzugten. Die ersten bulgarischen Stämme erreichten das Land im 7. Jahrhundert. Das war die Zeit des Ersten Bulgarischen Reichs, welches vom siebten bis zum frühen 11. Jahrhundert dauerte, gefolgt vom Zweiten Bulgarischen Reich vom 12. bis zum frühen 14. Jahrhundert, welches Bulgarien noch nie dagewesenen Wohlstand und Reichtum brachte und es zum historischen Durchgangsland für verschiedene Zivilisationen machte. 1393 fiel Bulgarien jedoch für fast 500 Jahre in Osmanische Hände, bis 1878, welches den Beginn des Dritten Bulgarischen Staates markiert. Während des Zweiten Weltkrieges war Bulgarien auf der Seite der Achsenmächte, weigerte sich jedoch, an der Operation Barbarossa mitzuwirken. Anschließend war Bulgarien von 1946 bis 1990 unter kommunistischem Einfluss. Heute gilt das System der Parlamentarischen Demokratie und der freien Marktwirtschaft. Das Land ist bekannt als „Republik von Bulgarien“, und erfreut sich nun der Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

Bulgarien hat eine fast 2400 Jahre lange Geschichte, welche an den zahlreichen Monumenten, Statuen, Kirchen und Klöstern zu erkennen ist. Viele bulgarische Städte, besonders Sofia und Plovdiv, sind berühmt für ihre kulturelle und historische Wichtigkeit. Nach dem Zusammenbruch des Kommunistischen Regimes zeigen Bestrebungen Wirkung, die Wirtschaft und das Erziehungssystem zu modernisieren, was an der gedeihenden Architektur und der schnell wachsenden Wirtschaft zu sehen ist. All dies hat zu einem signifikanten Entwicklung-Schub an bulgarischen Universitäten geführt, von welchen einige zu den besten osteuropäischen zählen. Von zusätzlichem Vorteil ist die Tatsache, dass die Lebenshaltungskosten in Bulgarien besonders günstig sind im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten, was alles in allem bedeutet, dass es zu einem äußerst beliebten Studienort für Studenten aus aller Welt geworden ist.

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70597 Stuttgart-Degerloch

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