Medizinstudium Privatuni: Deine richtige und beste Alternative?

Was wir mit dem Stichwort „Medizinstudium Privatuni“ meinen, sei im Folgenden kurz definiert: Ein Studium der Medizin an einer privat geführten Universität, die zuweilen von Stiftungen, privat geführten Krankenhäusern oder anderen Institutionen getragen werden. Öffentliche Hochschulen und Universitäten sind im Gegensatz dazu Einrichtungen der Länder, des Staates oder eben öffentlich-rechtlicher Institutionen.

Tatsächlich kann ein Medizinstudium an einer privaten, deutschen Universität durchaus eine Alternative zum Medizinstudium an einer öffentlichen Universität sein. In Deutschland gibt es dafür mehrere Möglichkeiten und oft genießen diese privaten medizinischen Unis einen hervorragenden Ruf. Die Universitäten vergeben meistens relativ wenige, entsprechend exklusive Studienplätze. Entsprechend vielversprechend ist natürlich die Ausbildung: Bei der zeitlichen Verfügbarkeit der Professoren, der Nähe zur Materie und bezüglich einer ausgereiften Begleitung und Betreuung darf man logischerweise Einiges erwarten und hohe Ansprüche stellen. Als patientenorientiert, modern- innovativ und praxisnah werden die Studiengänge an den privaten Universitäten präsentiert und ein Studienabschluss als Mediziner an der einen oder anderen Privatuni kann tatsächlich ein Aushängeschild für den weiteren beruflichen Werdegang sein. Dies ist die eine, zweifelsohne positive Seite eines Medizinstudiums an privaten Universitäten.

Auf der anderen Seite sind die angebotenen Studienplätze, wie gesagt, im Normalfall exklusiv und damit sehr begrenzt: Betrachtet man die verschiedenen Angebote, finden sich 45, 50 oder gar nur 24 Studienplätze pro Jahrgang. Teilweise bewerben sich für diese wenigen Studienplätze 1000 Studenten oder mehr. Die Aufnahme für ein Medizinstudium an diesen privaten Universitäten erfolgt darüber hinaus über ein strenges Aufnahmeverfahren, in welches jeweils häufig auch eine Jury eingebunden ist. Die interessierten Studentinnen und Studenten bewerben sich über ein persönliches Motivationsschreiben, der Lebenslauf spielt eine Rolle, selbstverständlich auch die Abitur- Abschlussbewertungen sowie die eine oder andere individuelle Eignungsprüfung. Viele dieser Bewerbungsverfahren sind bereits beim Antrag mit erwähnenswerten Gebühren verbunden, die selbstverständlich unabhängig vom Ausgang der Bewerbung eingezogen werden.

Der wohl wichtigste Aspekt des Medizinstudiums an privaten Universitäten ist aber zweifelsohne der Kostenfaktor. Erwartungsgemäß sind die Studiengebühren an medizinischen Privatunis vergleichsweise hoch. Auch hier genügt ein Blick in die verschiedenen Gebührenordnungen, um sich davon zu überzeugen. Einige Beispiele: Bereits nach kurzer Internet-Recherche finden sich Studiengebühren von über 50.000 € für ein planmäßig abgeschlossenes Gesamtstudium der Humanmedizin. Zahnmedizin Studenten zahlen für die planmäßige Studienzeit über 65.000 €. Eine andere private Universität mit medizinischer Fakultät verlangt für das komplette, planmäßige Medizinstudium Gebühren in Höhe von 115.000 €. Zuweilen bieten Krankenhauseinrichtungen, Stiftungen oder anderer Institutionen den Studierenden unter bestimmten Konditionen Förderungen an. Die Studiengebühren für die Privatunis können an anderer Stelle natürlich auch in Raten oder anderen vorteilhaften Zahlungskonditionen beglichen werden. Die entsprechenden Vertragskonditionen sollte man grundsätzlich genau prüfen und die Finanzierung des Studiums auf jeden Fall sorgfältig und vorausschauend planen.

Medizin studieren an privaten Universitäten: Das Bankkonto entscheidet mit

Dennoch: Für den weitläufigen Durchschnitt der an Medizin interessierten Abiturientinnen und Abiturienten stellen diese Summen eine mitunter erhebliche Herausforderung dar. Die Lebenshaltungskosten und die Mieten in den jeweiligen Städten, zum Beispiel in Kassel oder in Nürnberg, kommen schließlich darüber hinaus noch hinzu und sind natürlich auch nicht zu vernachlässigen. Alles in allem ist ein Studium der Medizin an einer privaten Universität also, exklusiv hochwertig und in vielerlei Hinsicht auch erstrebenswert, jedoch vergleichsweise kostspielig. Manche privaten Studienangebote im Bereich der Humanmedizin oder Zahnmedizin sind mit sehr hohen Kosten verbunden.

Im Vergleich dazu ist ein Studium im europäischen Ausland an den von uns vertretenen Universitäten entspannend günstig. Sowohl die Studiengebühren für die medizinischen Studiengänge (Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin), als auch die Lebenshaltungskosten und Mieten in den jeweiligen Universitätsstädten sind wesentlich erschwinglicher. Der Berufswunsch Ärztin oder Arzt ist damit und auf diesem Weg vielleicht auch für den gesellschaftlichen Durchschnitt ambitionierter, junger Leute einfacher finanzier- und erreichbar.

Gleichwohl: Ein Medizinstudium an einer Privatuni zählt bestimmt zu den exklusivsten und besten Ausbildungsmöglichkeiten für Mediziner überhaupt.

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